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Xano Poker Welt   Alle Poker Begriffe abgekürzt
22.01.2008 von only

A



Ace High

Eine Pokerhand mit "nur" einem As als höchste Karte - kein Flush, keine Straße und kein Paar, Drilling o.ä.

Aces Up

Zwei Paare, ein Paar davon sind zwei Asse

Add-On

Die Möglichkeit in Turnieren weitere Chips zusätzlich zu kaufen und somit seinen Chip-Stand zu verbessern.

All-In

Oder auch: "All-In gehen" = Alle seine Chips setzen

American Airlines

Holdem-Starthand mit zwei Assen

Ante

Zwangseinsatz, den alle Spieler leisten müssen. Antes sind im Holdem lediglich in Turnieren in höheren Leveln üblich. Häufiger findet man Antes in allen Formen von Stud-Poker.

B



Bad Beat

Eine Hand unglücklich verlieren

Belly Buster

Anderer Ausdruck für Insight Straight, eine direkte Übersetzung ist nicht druckreif;-)

Bet

Bieten, einen Einsatz tätigen

Bicycle

"Fahrrad" - ein Straight bestehend aus A-2-3-4-5, auch "Wheel" genannt

Big Blind

Großer Zwangseinsatz, den der Spieler, der zwei Plätze links vom Kartengeber sitzt, zu entrichten hat.

Big Slick

"der große Ausrutscher" - Holdem-Starthand mit As und König

Blind Raise

"Blind erhöhen" - Eine Erhöhung ohne die Starthand anzusehen

Blinds

Damit in jeder Spielrunde ein Anreiz zum Spielen besteht, müssen (üblicherweise) zwei Spieler einen Zwangeinsatz "Blind" tätigen.

Bluff

Anderen Spielern durch Bieten oder Erhöhen vortäuschen, dass man die beste Hand hat

Board Cards

Bezeichnung für die aufgedeckten Karten, die alle Spieler einsehen können.

Bottom Pair

Ein Paar, das mit der kleinsten Karte aus dem Flop gebildet wird

Bring-In

ein erzwungenes Gebot (vergleichbar den Blinds), welches ein Spieler zu Beginn einer Hand machen muss, weil er die schwächste aufgedeckte Karte beim Geben erhalten hat. Im 7 Card-Stud-Poker ist dies der Spieler mit der niedrigsten Karte, im Razz der Spieler mit der höchsten Karte.

Broadway

höchste Straße, ein Straight bestehend aus A-K-Q-J-T

Bubble

Als die "Blase" bezeichnet man die Situation in einem Turnier, in der nur noch ein Spieler ausscheiden muss, damit die Preisgeldränge (für alle anderen) erreicht sind. Die Action am Tisch reduziert sich daher drastisch, meist wird gewartet bis die Spieler mit ganz wenig Chips durch die Blinds gezwungen werden zu spielen. Sobald die "Blase" geplatzt ist und die Preisgeldränge erreicht sind, belebt sich die Action wieder.

Bubble Boy

Der unglückliche Spieler, der unmittelbar vor dem Preisgeld als Letzter ausscheidet - so etwas wie der vierte Platz bei den Olympischen Spielen. Bei der WSOP erhält der Bubble Boy seit einiger Zeit als Trostpreis die Eintrittsgebühr für das nächste Jahr geschenkt.

Bullets

Holdem-Starthand mit zwei Assen

Button

Anderes Wort für den Kartengeber bzw. Dealer. Da die Spieler regelmäßig die Karten nicht selbst geben, sondern ein Mitarbeiter des Veranstalters, muss der "fiktive" Kartengeber im Spiel gekennzeichnet werden. Dies geschieht durch Vergabe einer Plakette (engl. "Button") mit einem "D" darauf. "Auf dem Button sitzen" bedeutet demnach, der Kartengeber zu sein.

Buy-In

der Mindestbetrag, den ein Spieler zahlen muss, um an einem bestimmten Pokerspiel teilzunehmen

C



Call

Mitgehen, das Gebot eines Gegenspielers halten, den selben Einsatz setzen wie das bisherige Höchstgebot



Check

Schieben, kein Gebot machen.

Check-Raise

Ein Gebot eines Gegenspielers erhöhen, nachdem man selbst zuvor nur gecheckt bzw. geschoben hatte

Cold Call

Ein vorheriges Gebot eines Spielers und die weitere Erhöhung eines anderen Spielers mitgehen.

Community Cards

die aufgedeckten "Gemeinschaftskarten", die alle Spieler für Ihre Hand nutzen können.

Cowboys

Holdem-Starthand mit zwei Königen


Cut-Off

"Abtrenner" - Der Spieler rechts vom Button, also in vorletzter Position beim Bieten. Ab dem Cut-Off werden Versuche, die Blinds zu stehlen, wahrscheinlicher, sofern bis dahin noch keine Gebote erfolgt sind. Er trennt das "normale" Spiel vom Spiel nur um den einfachen und schnellen Gewinn der Blinds.

D



Dealer

Der Kartengeber.

Deuce-to-Seven

Variante des Draw Poker, bei der die niedrigste Pokerhand gewinnt. Es gilt die übliche Handreihenfolge, also mit Straights und Flushes, As bleibt die höchste Karte. Die niedrigste und damit beste Hand ist somit 2-3-4-5-7 in verschiedenen Farben.

Deuces

Holdem-Starthand mit zwei Zweien

Door Card

Die erste aufgedeckte Karte im Stud-Poker

Draw

Unter Draw versteht man eine Hand, von der man hofft, dass diese sich durch die weiteren noch kommenden Gemeinschaftskarten noch verbessert und momentan noch stärkere Hände der Gegner dadurch schlägt.

Draw Poker

Eine Pokervariante, bei der jeder Spieler 5 Karten verdeckt erhält und die Möglichkeit hat, ein oder mehrere Karten zu tauschen.

Ducks

"Enten" - Holdem-Starthand mit zwei Zweien



E



Early Position

engl. "Frühe Position" - In der sog. "Early Position" sitzen der erste und zweite Spieler nach dem "Big Blind", da diese beiden Spieler zuerst ihre Einsätze bzw. Entscheidungen treffen müssen, bevor sie die Reaktion der anderen Spieler sehen.

In früher Position in einer Hand zu sein, ist daher grundsätzlich ungünstiger als in späterer Position.

Eight-or-better

auch 8-or-better, 7-Card-Stud-Variante mit Low-Pot. Man kann den Lowpot nur gewinnen, wenn man als höchste Karte eine 8 in seiner Hand hält. Paare zahlen nicht doppelt, z.B. A-2-2-4-5-J-K reicht für den Low-Pot im 8-or-better nicht (eine zwei muss weg, dann besteht die Hand jedoch aus A-2-4-5-J und da der J höher ist als die 8, spielt diese Hand nur um den High-Pot. Kann sich keine Hand für den Low-Pot qualifizieren, so gewinnt der Spieler mit der höchsten Hand den High- und den Low-Pot.


F



Fish

Anfänger, schwacher Spieler, der von den anderen ausgenommen wird, wie ein Fisch (Faustregel: Wenn Du nach einer halben Stunde nicht weisst, wer der Fish am Tisch ist, dann bist DU es)




Flat Call

Ein Gebot ohne Erhöhung mitgehen.

Flop

Die ersten drei Gemeinschaftskarten, die gleichzeitig aufgedeckt werden.


Flop Games

Pokervarianten mit Gemeinschaftskarten, die aufgedeckt werden und von allen Spielern genutzt werden können, z.B. Texas Holdem und Omaha.

Flush

5 beliebige Karten der selben Farbe

Flush Draw

4 Karten einer Farbe und es werden noch weitere Karten ausgeteilt, so dass die Möglichkeit besteht, die fünfte Karte für einen Flush zu erhalten

Fold

Rausgehen, die Hand aufgeben, nicht weiterspielen.


Forced Bet

Ein erzwungenes Gebot, das in manchen Pokervarianten am Beginn einer Pokerhand ist, um das Spiel zu beginnen

Full House

3 selbe Karten der einen Sorte und 2 gleiche Karten einer anderen Sorte (z.B. 3 Zehnen und 2 Achten)

G



Gutshot

Ein Insight Straight Draw, d.h. es fehlt noch eine Karte zur Straße, z.B. 4,5,6,8 und man braucht noch die 7, um die Straße zu komplettieren.


H



Heads-Up

Spiel zwischen nur zwei Spielern.

Hi/Lo

High/Low

High/Low

Omaha-Variante mit geteiltem Pot. Die eine Hälfte des Pots gewinnt die höchste Hand (high), die andere Hälfte des Pots die niedrigste Hand (low). Für den Low-Pot im Omaha Hi/Lo muss man sich qualifizieren. Man kann den Lowpot nur gewinnen, wenn man als höchste Karte eine 8 in seiner Hand hält. Paare zahlen nicht doppelt, z.B. A-A-2-2-4-5-J-Q-K reicht für den Low-Pot nicht (eine Zwei und ein As müssen weg, dann besteht die Hand jedoch aus A-2-4-5-J und da der J höher ist als die 8, spielt diese Hand nur um den High-Pot... Kann sich keine Hand für den Low-Pot qualifizieren, so gewinnt der Spieler mit der höchsten Hand den High- und den Low-Pot.

Hold'em

Abkürzung für Texas Hold'em, Pokervariante mit 2 verdeckten Karten für jeden Spieler und 5 offenen Gemeinschaftskarten.

Hole Cards

Die zwei Karten, die jeder Spieler für sich persönlich erhält und die verdeckt ausgeteilt werden. Auch "Pocket Cards" genannt.


I



Insight Straight Draw

Ein Insight Straight Draw, d.h. es fehlt noch eine Karte zur Straße, z.B. 4,5,6,8 und man braucht noch die 7, um die Straße zu komplettieren.


J



Jacks-or-better

Pokervariante, bei der man mindestens ein Paar Buben ("Jacks") haben muss, um ein Gebot setzen zu dürfen

K



Kansas City Lowball

anderer Name für "Deuce to Seven"-Poker

Kicker

So wird die höchste Karte genannt, die nicht zum erreichten Handwert zählt.Der Kicker dient dazu, gleichstarke Hände zu entscheiden.

z.B. Man hat ein Paar Könige, die nächsthöchste Karte ist ein Ass als Kicker. Der Gegner hat zwei Könige und eine Dame als Kicker. Wir gewinnen dank unseres besseren Kickers:-) !


L



Late position

"Späte Position" - die haben der Button und der Spieler rechts vom Button (sog. "Cut-Off) inne, da sie in jeder Biete-Runde zuletzt an der Reihe sind. Die späte Position ist vorteilhaft, da man zunächst die Reaktion der Gegenspieler abwarten kann und erst dann eine Entscheidung treffen muss, ob und wieviel man einsetzt.

Limp In

Als erster Spieler das Mindestgebot (Big Blind) am Beginn einer Hand mitgehen ohne zu erhöhen

Loose

Ein Spieler mit geringen Anforderungen an seine Starthand. Daher spielt dieser Spielertyp viele Hände.

Lowball

Variante des Draw-Poker, bei der die niedrigste Hand gewinnt. Im Unterschied zu "Deuce-to-Seven" gibt es keine Straßen und Flushes, das As wird zur niedrigsten Karte. Die bestmögliche Hand im Lowball ist daher A-2-3-4-5.

M



Maniac

engl. "Irrer" - Bezeichnung für einen sehr aggressiven Spielertypen, der viele Hände spielt, oft stark erhöht und viel blufft.


Middle Pair

Ein Paar, das mit der mittleren Karte aus dem Flop gebildet wird

Middle Position

Die Positionen zwischen "Early" and "Late Position"

Monster

Ausdruck für eine außergewöhnlich starke Hand

Muck

Die Hand aufgeben bzw. die Karten wegwerfen, ohne sie zu zeigen



N



No-Limit

Ein Pokerspiel, bei dem jeder Spieler zu jederzeit alle seine vor ihm liegenden Chips setzen kann.

Nuts

Die denkbar stärkste Hand, die aus den momentan bekannten Karten gebildet werden kann.



O



Odds

Gewinnchance: Die Wahrscheinlichkeit, seine Hand zu machen in Relation zu der Wahrscheinlichkeit, seine Hand nicht zu machen

Offsuit

Karten unterschiedlicher Farbe

Omaha

Pokervariante, bei der jeder Spieler vier verdeckte persönliche Karten erhält und weitere 5 Karten als Gemeinschaftskarten aufgedeckt werden. Zur Bildung seiner Hand muss der Spieler 2 seiner persönlichen Karten und drei Gemeinschaftkarten verwenden

Open-Ended Straight Draw

Es fehlt noch eine Karte zur Straße, aber die Straße kann an beiden offenen Enden der vorhandenen Karten komplettiert werden, z.B. 4,5,6,7 und man braucht noch die 3 oder die 8 für die Straße.

Out

Als Out wird eine Karte bezeichnet, die - wenn sie denn kommt - die eigene Hand so stark verbessert, dass man dadurch (vermutlich) die beste Hand erhält.



P



Pocket Rockets

Holdem-Starthand mit zwei Assen

Pot

Im Pot werden die Einsätze gesammelt. Der Gewinner einer Spielrunde erhält den Pot.

Pot-Limit

Ein Pokerspiel, bei dem ein Gebot maximal so hoch wie der Pot sein darf.




Q



Quads

anderer Name für einen Vierling




R



Raise

das "Erhöhen" oder Überbieten des Gebots eines Gegenspielers

Rake

Gebühr des Hauses, Poker-Raumes

Rap

So bezeichnet man es, wenn ein Spieler zum Zeichen eines "Check" auf den Tisch klopft

Razz

Variante des 7-Card-Stud-Poker, bei dem die niedrigste Hand gewinnt.

Re-Buy

Möglichkeit in Pokerturnieren, sich in einem bestimmten Zeitraum erneut einzukaufen, sofern man keine Chips mehr hat

Re-Raise

Das Erhöhen einer Erhöhung eines anderen Spielers

Ring Game

Bezeichnung für eine "normales" Pokerrunde, kein Turnier

River


die fünfte und letzte offene Gemeinschaftskarte




Royal Flush

Ass, König, Dame, Bube und Zehn in einer Farbe - die beste Hand im Poker überhaupt

S



Satellite

Bezeichnung für Qualifikationsturniere, bei denen als Siegprämie Startplätze bei größeren Turnieren winken.

Second Pair

Ein Paar, das mit der zweithöchsten Karte aus dem Board gebildet wird.

Set

Ein Drilling, das mit einer Karte aus dem Board und einem Paar aus den Hole Cards gebildet wird.

Seven-Card-Stud

Pokervariante, in der jeder Spieler sieben Karten erhält. Die ersten beiden und die letzte Karte werden verdeckt gegeben, die anderen liegen offen und sind für die Gegenspieler sichtbar. Die besten 5 Karten bilden die Hand.

Showdown

Bezeichnet den Moment, in dem nach der letzten Bietrunde alle Hände der verbliebenen Spieler aufgedeckt werden und die beste Hand ermittelt wird.

Side Pot

Ein Sidepot wird gebildet, wenn ein oder mehrere Spieler All-In gegangen sind und die Gebote der anderen Spieler den Betrag des All-Ins übersteigen. Der Sidepot wird dann nur unter den restlichen Spielern ausgespielt.

Small Blind

Der Spieler links vom Kartengeber, der den kleinen Zwangseinsatz - sog. "Small Blind" setzen muss.

Stack

Der Chipstapel

Straight

5 aufeinanderfolgende Karten beliebiger Farbe

Straight Flush

5 aufeinanderfolgende Karten der selben Farbe (z.B. 4,5,6,7,8 - alle in Herz)

Stud Poker

Pokervarianten, in denen ein Spieler offene und verdeckte persönliche Karten erhält.


T



Tight

Spieler, der nur die guten Starthände spielt. Da man diese seltener zugeteilt bekommt, ist ein Effekt, dass dieser Spieler weniger Hände spielt. Das Gegenteil ist "loose".

Tilt

Wenn ein Spieler die Nerven verliert, ist er "on Tilt". Der Spieler fängt an, schwächere Starthände zu spielen oder spielt mittelmäßige Hände zu aggressiv bzw. bleibt mit diesen Händen im Spiel, obwohl er offensichtlich geschlagen ist.

Ursache für einen Tilt kann z.B. eine unglücklich verlorene Hand sein.

Top Pair

Ein Paar, das mit der höchsten Karte aus dem Board gebildet wird.

Trips

Ein Drilling, das mit einem Paar aus dem Board und einer Hole Card gebildet wird.

Turn

die vierte offene Gemeinschaftskarte - engl. die "Wende", mit dieser Karte dreht sich oftmals alles


U



Under the Gun

engl. "vor der Flinte" - der Spieler in allererster und damit schlechtester Position, da er Entscheidungen treffen muss, ohne durch das Setzverhalten der Gegner Anhaltspunkte für die Stärke ihrer Blätter zu haben

V



Value Bet

Ein Gebot, von dem der bietende Spieler hofft, dass dieses durch einen anderen Spieler "gecallt" wird, d.h. dass dieser mitgeht.


W



WSOP

World Series of Poker - die inoffizielle Pokerweltmeisterschaft

Quelle: http://www.72allin.de


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